
Am Sonntag, dem 5. September, öffnete das Deutsche Rote Kreuz in Aichwald seine Tore für den dritten Tag der offenen Türe. Viele Besucher informierten sich über die vielfältigen Angebote des Aichwalder Roten Kreuz.
Das DRK in Aichwald zählt 60 aktive Helferinnen und Helfer, an der Spitze stehen Vorsitzender Wolfgang Rommel und Bereitschaftsleiter Peter Pfleiderer. Die Bereitschaft ist mit rund 30 Einsatzkräften die größte Gliederung innerhalb des Ortsvereins. Neben der Bereitschaft bietet das DRK noch Seniorengymnastik, Seniortentanz, den berühmten Club 50+, einen Skatclub, das Jugendrotkreuz und einen Müttertreff an.
Um 10 Uhr öffnete das Rote Kreuz seine Pforten und begrüßte die Besucher mit einem Weißwurst-Frühschoppen. Bei herrlichem Wetter mit Sonnenschein und milden Temperaturen begrüßten die Retter ca. 600 Gäste vor und im Rotkreuzzentrum Aichwald.

„Mit diesem großen Andrang und dem Interesse der Bürger an ihrem Roten Kreuz hätten wir nicht gerechnet – Wir freuen uns aber sehr!“, gestand Rommel. Gegen 14 Uhr zählten die Rotkreuzler nur noch 15 Steaks und wenige Würste. „Wir hatten nach dem großen Erfolg des letztjährigen Tages der offenen Tür schon mehr Steaks und Fleisch eingeplant aber mit so vielen Besuchern hätten wir nicht gerechnet!“ so Pfleiderer.
Auch Bürgermeister Nicolas Fink ließ es sich mit seiner Familie nicht nehmen, bei den Lebensrettern vorbeizuschauen, das Grillgut und die reichliche Kuchenauswahl zu genießen und die Grüße der Gemeinde zu überbringen. Diese Wertschätzung für das Rote Kreuz von Seitens der Gemeinde Aichwald und von Herrn Fink freute die Ehrenamtlichen besonders. Aber Bürgermeister Nicolas Fink kam nicht mit leeren Händen. Er überreichte nach eine kleinen Ansprache die Ehrenamtszertifikate der Gemeinde und des örtlichen Vereinsrings für die aktiven Helferinnen der Sozialarbeit. So wurden mit großen Beifall der Bevölkerung Reinhilde Rommel, Silvia Probst, Jutta Schlecht, Regina Brümmel und Kerstin Binder für die Jahrzehnte lange Arbeit im Müttertreff und im Blutspendedienst geehrt. Rose Krogner und Barbara Mödinger erhielten die Auszeichnung für besondere Dienste in der Gesundheitsprävention für ältere Mitbürger im Rahmen der Seniorengemnastik und des Seniorentanzes. Fink lobte die ehrenamtlich geleistete Arbeit und gab zu verstehen, dass das Rote Kreuz in Aichwald nicht mehr aus der Sozialarbeit wegzudenken sei.

Für die Kleinsten richtete das DRK extra eine Spiel- und Malecke ein. Hier konnten Rettungswagen und Windräder gebastelt werden. Auch standen verschiedenen DRK-Motive zum ausmalen bereit. Außerdem wurde in diesem Jahr wieder die KNAX-Hüpfburg aufgebaut. „Für die kleinsten Aichwalder ist die Hüpfburg beim Fest des Roten Kreuz einfach nicht mehr wegzudenken!“ erzählte die Jugendleiterin Andrea Rommel. Die Hüpfburg wurde von Beginn an von den Kindern in Beschlag genommen und am Ende der Veranstaltung nur schweren Herzens wieder verlassen. „Hierbei floss schon die ein- oder andere Träne!“ so Andrea Rommel. Windräder, Luftballons und selbst gebastelte Rettungswagen waren nun überall auf dem Rotkreuz-Gelände zu sehen.
Großes Interesse und Gedränge herrschte am Schminkstand des Jugendrotkreuzes. Ob Löwe, Katze oder Schmetterling, die Betreuerinnen Iris Reichle und Andrea Rommel erfüllten fast jeden Kinderwunsch und malten das ausgesuchte Motiv auf die Gesichter. Voller Stolz zeigten die Kinder die Kunstwerke ihren Eltern, welche sich in der Zwischenzeit über die vielfältigen Angebote des Roten Kreuzes in ihrer Gemeinde informierten. „Ein Kinderlächeln ist das schönste Lächeln“ freute sich Reichl.
In den Nachmittagsstunden konnten die Besucher in der Cafeteria aus über 30 Torten und Kuchen auswählen. „Wir bedanken uns bei den Bürgern für diese große Anzahl an Kuchenspenden! Hier kann man sehen, dass das Rote Kreuz in der Bevölkerung präsent ist“ äußerte Rommel.

Auf dem großen Hof zeigte das Rote Kreuz den Fuhrpark der Rettungskräfte. Neben den Aichwalder Einsatzfahrzeugen konnten sich die Besucher über den Katastrophenschutz in Baden-Württemberg informieren und einen Rettungswagen von Innen besichtigen. Der Aichwalder Mannschatstransportwagen (MTW) und das Einsatzfahrzeug des Helfer-vor-Ort (HvO) konnten nur mit großer Unterstützung der Bevölkerung beschafft werden. Vor allem die Schriftzüge „Aichwald“ auf den Blaulichtbalken gefallen den Besuchern recht gut. „So weiß gleich jeder, dass die Rotkreuzler auch von uns aus Aichwald kommen“ meint ein begeisterter Besucher. Mit Stolz wurde der neue Notfallkrankenwagen (NKTW) vorgeführt. Dieses neue Fahrzeug des Bevölkerungsschutzes erhielten die Retter Anfang des Jahres vom Land Baden-Württemberg und ersetzt den bisherigen 26-Jahre alten Krankenwagen des Katastrophenschutzes.
Um 13 und 15 Uhr ertönte das Martinshorn auf der gegenüberliegenden Wiese. Die DRK-Rettungshundestaffel Nürtingen/Kirchheim-Teck erklärte in zwei 40-Minütigen Shows das Können und die Ausbildung der Rettungshunde. „Mama, ich will zu den Hunden!“ war überall auf dem DRK-Gelände zu hören und die Hüpfburg war wie leergefegt. Weit über 300 Interessierte Kinder und deren Eltern verfolgten die waghalsigen und spannenden Auftritte der Rettungshunde. In manch brenzligen Situationen konnte man sehen wie manch ein Besucher die Hand vor die Augen hielt. „Auch wenn es unmöglich aussieht, man glaubt gar nicht was ein Rettungshund alles kann!“ erklärte der Leiter der Rettungshunde, Martin Schatzinger. Nach den Vorführungen konnten sich die Besucher über die langjährige Ausbildung der Rettungshunde informieren und auch kleine Plüschunde erwerben.

„Man sieht, dass das Deutsche Rote Kreuz in Aichwald viel zu bieten hat!“ erklärte Pfleiderer stolz. Die kleinsten Rotkreuzler werden im Jugendrotkreuz spielerisch an die Idee des Helfens herangeführt. Die Bereitschaft betreut Feste und Veranstaltungen, bildet die Bevölkerung in Erster Hilfe aus, unterstützt den Rettungsdienst, führt Blutspendenaktionen durch, betreibt den Helfer-vor-Ort in Aichwald und ist aktiv im Katastrophenschutz Baden-Württemberg. „Bei all den vielen Aufgaben kommt natürlich der Spaß nicht zu kurz!“ betont Pfleiderer.
Gegen 17 Uhr schlossen die Helfer wieder ihre Pforten. Rommel und Pfleiderer sind begeistert über das große Interesse der Bevölkerung an dem Roten Kreuz in Aichwald. „Wir hoffen, dass wir durch diesen Tag der offenen Türe den ein – oder anderen Bürger für unsere Idee gewinnen konnten. Ohne ehrenamtlich tätige Mitmenschen würde sehr vieles in unserer Gesellschaft nicht funktionieren!“ erinnerte Pfleiderer.
www.drk-rettungsdienst-esnt.de


Die DRK-Cafeteria wurden von den Senioren betreut. Über 30 Torten und Kuchen standen zur Auswahl.

Kinderschminken, Hüpfburg und Malstand wurden von den Kindern den ganzen Tag in Beschlag genommen.

Die DRK-Rettungshundestaffel Nürtingen/Kirchheim unter Teck im Schaueinsatz .

Fahrzeugschau der DRK-Bereitschaft Aichwald Tobias Klaus erklärt interessierten Besucherinnen einen RTW.
Bürgermeister Nicolas Fink (vierter von rechts) und Wolfgang Rommel (links) bei der Aushändigung der Ehrenamts-zertifikate an Reinhilde Rommel, Silvia Probst, Rose Krogner, Barbara Mödinger, Jutta Schlecht, Regina Brümmel und Kerstin Binder. (von links)
Bei herrlichem Wetter mit Sonnenschein füllte sich schnell der Hof des Aichwalder Rotkreuzzentrums mit Gästen.

Herr
Peter Pfleiderer
Tel.: (07 11) 6 64 62 63
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Herr
Sascha Heidenreich
Tel.: (07 11) 36 33 14
Fax: (07 11) 3 63 02 42
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Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Aichwald
Hauffweg 2
73773 Aichwald
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Fax: (07 11) 8 06 46 36
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www.drk-aichwald.de
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